WANDERER INFORMATION

 

Mama – was macht der Mann da?

 

Nein, das sind keine wissenschaftlichen Untersuchungen,

 hier wird auch nichts gemessen und Geocaching ist das schon gar nicht denn hier funkt's

 


Amateurfunk

 

nennt sich dieses spannende Hobby.Es scheint ein wenig aus der Mode gekommen zu sein,weil man ja mit seinem Handy in der Tasche jeden und überall erreichen kann. Allerdings wird wohl nur selten jemand auf die Idee kommen, einfach eine Telefonnummer in Brasilien, Schottland oder Japan zu wählen, um über sein Hobby, das Wetter oder sonstige Dinge zu plaudern.

 

 

 

Wie weit?

 

Damit ist auch schon fast die nächste neugierige Frage beantwortet: Wie weit kommt man denn? Also, im Prinzip ist es so, dass dort, wo ein anderer Funkamateur auf diesem Planeten seine Funkstation hat, dieser auch erreichbar ist. Sei es in der Antarktis, auf einer kleinen Pazifikinsel oder auf einer Wandertour im Sauerland.

 

 

 

Sprechfunk und Morsen

 

Während beim Sprechfunk die Kommunikation meist in deutscher oder englischer Sprache erfolgt, werden beim Morsen mit einer Handtaste kurze und lange Töne erzeugt. Jeder einzelne Buchstabe besteht aus einer bestimmten Kombination aus kurzen und langen Tönen.

 

 

 

A ∙−       B −∙∙∙    C−∙−∙    D−∙∙      E          F∙∙−∙   


 

 

SOTA

ist die Abkürzung für "Summits on the Air" und

bedeutet etwa „Gipfel auf Sendung“.

 

Es ist ein internationaler Wettbewerb bei dem lizenzierte Funkamateure von Berggipfeln funken.

 

Ziel ist es, so viele Funkverbindungen wie möglich innerhalb kürzester Zeit  zu machen.

 

SOTA wurde 2002 in England hervorgerufen und startete 2003 in Deutschland.

 

Man muss kein Bergsteiger sein um mitzumachen. Viele Gipfel lassen sich bequem erwandern.

 

Den SOTA Wettbewerb gibt es für Aktivierer die auf die Gipfel steigen (auch als Bergziegen bezeichnet), und den sogenannten Jägern die zu Hause in der warmen Funkerbude sitzen und

deshalb liebevoll Faultier genannt werden.

 

Mehr Info’s unter:

 

www.sota-dl.de                          www.cqgma.org

 

 

Wie werde ich Funkamateur?

 

Wer Funkamateur werden möchte, muss eine Prüfung bei der zuständigen Behörde bestehen. In Deutschland ist das die Bundesnetzagentur.

 

Er erhält dann ein Amateurfunkzeugnis, eine Zulassung zum Amateurfunk und ein international gültiges Amateurfunkrufzeichen.

 

Die schriftliche Amateurfunk - Prüfung besteht aus den Abschnitten Technik, Betriebstechnik und Gesetzeskunde. Es ist kein Mindestalter vorgeschrieben.

 

Einen guten Anfang für allgemeine Informationen über den Amateurfunk findet man unter:

 

Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC e.V.)

 

Geschäftsstelle

 

Lindenallee 4, 34225 Baunatal

 

Telefon: 0561 / 94988-0

 

www.darc.de

 

 

Nicht zu verwechseln ist der Amateurfunk mit Funkanwendungen wie CB-Funk oder PMR446. Deren Funkgeräte besitzen nur geringe Reichweiten und dürfen nicht verändert werden. Die Geräte solcher Funkanwendungen bedürfen einer behördlichen Prüfnummer, ihr Betreiber hingegen braucht keine Kenntnisse nachzuweisen.

 

Beim Amateurfunk ist es genau umgekehrt. Als lizenzierter Funkamateur darf man seine Funkgeräte und die Antennenanlagen selbst bauen oder gekaufte Sender verändern.

 

Dafür verlangt die Bundesnetzagentur umfangreiche Kenntnisse, die bei der Amateurfunk-Prüfung nachzuweisen sind.

 

Funkamateure nennen übrigens während eines Funkgesprächs jedes Mal ihr weltweit einmaliges Rufzeichen. Darin weisen die ersten Zeichen auf ihr Land hin.

 

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 80.000 Funkamateure und Weltweit sind es etwa zwei Millionen.

 

 

Danke für Dein Interesse.

 

 

Stefan

DL9TX

(ausgesprochen: Delta  Lima  Neun  Tango  X-Ray)

 

Quellen:http://www.adventureradio.de/afu/                                http://www.dl1dlf.de/flyer

 

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